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Thüringer Waldrettungsplan setzt Massenabschuss von Wild voraus

August 21, 2019

https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/thueringer-wald-rettungsplan-setzt-massenabschuss-von-wild-voraus-id226801997.html

In einem Artikel der Thüringer Allgemeine vom 17. August 2019 mit dem Titel: „Wald-Rettungsplan setzt Massenabschuss von Wild voraus“ fordert der Sprecher des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR) eine „zielgerechte Jagd“ ohne zu spezifizieren, was der DFWR darunter versteht. Weiterhin wirft diesem Artikel ein anderer Vertreter des Deutschen Forstwirtschaftsrats den deutschen Jäger pauschal „Trophäenwahn“ vor...
...
Hierzu stellt das Bündnis für Wald und Wild e. V. fest, dass wir als waid- und tierschutzgerechte Jäger diese Forderungen ablehnen.
Statt auf einen Waldbau zu setzen, der ökologisch wertvolle Wildäsungsflächen berücksichtigt, die als Wildruhezonen jagdfrei sind und auch der Biodiversität dienen, wird ökopopulistisch die simple Forderung Wald vor Wild in die Welt gesetzt.
Wieder einmal wird das Schalenwild, insbesondere Rot- und Rehwild als Schädling betrachtet und ein Massenabschuss gefordert, der eher an eine Schädlingsbekämpfung erinnert denn an eine waidgerechte Jagd.
In diesem Punkt unterstützen wir die Aussage des Thüringer LJV, es sollte aber auch die Ausbildung der Jäger einbezogen werden, es zählt nicht nur die Mitgliederzahl der Jagdscheininhaber, sondern es sollte auf eine fundierte Ausbildung zum Jäger gesetzt werden, der sich seiner Verpflichtung zur waidgerechten Jagd bewusst ist.
Nur so kann die Jägerschaft den Tötungsphantasien der Landesforsten entgegenwirken; mit Jägern, die sich nicht vor den Karren der Forstwirtschaft spannen lassen, um eine Holzackerbewirtschaftung zu unterstützen, die ein Jagdgebaren befürwortet, dass ein Keulen und Abschlachten des Wildes vorsieht.
Die Grüne Forderung nach mehr „Urwäldern“ sehen wir als BWW sehr kritisch, in unserer deutschen Kulturlandschaft, die im Übrigen die dichtbesiedelste Westeuropas ist, die seit Jahrhunderten vom Menschen gestaltet wird wären sogenannte „Urwälder“ auch nur vom Menschen gemacht und dem Wirtschaftskreislauf entzogen, was die übrigen Waldflächen einem noch höheren Druck aussetzt. Erst die kulturelle Bewirtschaftung des Landes hat eine höhere Biodiversität ermöglicht, dies nun zurückzudrehen würde auch ein Rückgang dieser bedeuten.
Mit einer klugen Waldbewirtschaftung und ethisch vertretbaren Behandlung des Wildes sollte ein Mittelweg gefunden werden, der Wald und Wild hilft.
Lassen Sie uns gemeinsam eine Lösung finden.

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