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Erst die Nilgans und nun der Goldschakal.

August 15, 2019

 

Am 15. August 2019 berichtete der MDR, dass eine Fotofalle im Hainich bei Craula zum ersten Mal in Thüringen einen Goldschakal aufgenommen hat.

 

Auch wenn der Leiter des Nationalpark Hainich davon ausgeht, dass das Tier lediglich auf der Durchreise war, bleibt ein Rest von Skepsis. Glänzte doch das zuständige Thüringer Umweltministerium nach der ersten Sichtung der Nilgans im Freistaat im Jahr 2000, 18 Jahre lang mit Nichtstun. Was dazu führte, dass sich diese invasive Tierart in Thüringen auf Kosten einheimischer Vogelarten und der Landwirte massiv ausbreiten konnte. Erst politischer Druck durch die Opposition und durch die Jägerschaft brachte hier Bewegung in die Problematik.

 

Das Thüringer Umweltministerium darf begangene Fehler nicht noch einmal wiederholen und muss daher umgehend tätig werden. Mittels eines aufzulegenden Monitoringverfahrens muss festgestellt werden, ob sich der Goldschakal in Thüringen festgesetzt hat, welche Regionen betroffen sind und welche Auswirkung dieser neue Prädator auf die heimische Fauna haben wird. Denn durch Waschbär, Wolf, Fuchs und Marderhund sind insbesondere die bodenbrütenden Vogelarten bereits genug gebeutelt.

 

Nochmals 19 Jahre des Nichtstuns können sich die in ihrem Bestand bedrohten Tierarten in Thüringen nicht leisten.

 

Quelle: https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/wartburgkreis/goldschakal-nationalpark-hainich-nachgewiesen-100.html

 

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