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Offener Brief an alle Bundestagsfraktionen

July 16, 2019

Das Bündnis für Wald und Wild versteht sich als Anwalt des in Deutschland lebenden Wildes und setzt sich dafür ein, dass es in der Notzeit nicht leiden muss.

 

Leider ist dieser Begriff bis heute nicht bundeseinheitlich rechtlich geregelt. Ferner lassen sich heute nicht mehr die Maßstäbe an den Begriff der Notzeit anlegen, die man früher verwendete.

 

Durch die klimatischen Veränderungen in Deutschland sind nicht nur die Menschen, sondern auch die Wildtiere massiv betroffen. Wo früher beim Begriff der Notzeit an lang anhaltende Winter mit dichten Schneedecken gedacht wurde, kommen in der heutigen Zeit lange heiße Sommerperioden mit verdorrender Vegetation, austrocknenden Wasserstellen, Waldbränden, zeitlich begrenzte starken Hochwasserphasen und Wälder mit extrem starken Borkenkäferbefall hinzu. Die hierzu in der Fachliteratur vorliegenden unterschiedlichen Auslegungen des Begriffes sind veraltet, da diese keinen rechtlich bindenden Charakter aufweisen und lange Dürreperioden, ausgetrocknete Wasserstellen, die Anlegung künstlicher Wasserstellen und großflächige Waldbrände mit der damit verbundenen Habitatzerstörung im Grunde ausblenden. Durch diese Regelungslücke war es beispielsweise möglich, dass durch das seit dem Jahr 2015 gültige Jagd- und Wildtiermanagementgesetz des Landes Baden-Württemberg die Fütterung von Wildtieren selbst in offensichtlichen Notzeiten landesweit untersagt wurde. Was dazu führte, dass Wildtiere bei starken Wintereinbrüchen und strenger Kälte in den Hochlagen des Schwarzwaldes unter massivem Futtermangel litten und gezwungen waren, Bäume zu verbeißen um zu überleben. Daher sieht sogar die Tierschutzbeauftragte von Baden-Württemberg diese Landesregelung überaus kritisch!

 

Das Bündnis für Wald und Wild hat sich daher entschlossen, alle im Bundestag vertretenen Fraktionen und die zuständige Ministerin auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und zum handeln aufzufordern. 

 

 

 

 

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