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Gedanken zur Wolfspolitik

April 8, 2018

 

Die nachstehenden Beiträge zeigen deutlich, dass die "Problematik Wolf" nicht national zu lösen ist. Selbst die sich so bezeichnenden Volksparteien merken auf und senden entsprechende Signale, nachdem sie registriert haben, dass u.a. durch unser Zutun ein großer Teil der Bevölkerung kritischer wird.

Der Wolf hat den Schutzstatus bekommen, weil er in unseren Regionen sehr selten war. Das ist nicht mehr der Fall und nun ist es an der Zeit, dass die Realität auch bei den Befürwortern erkannt werden muss. Eine Überführung des Wolfs in das Jagdrecht tut dringend Not!

Reinhold Messner bringt es in seinem Statement auf den Punkt. Sein Aufruf für Südtirol ist auf viele Regionen zu übertragen. Nur eine Korrektur des europäischen Status des lupus lupus canis sichert für diesen auch seinen Bestand.

In Norwegen, das eine weitaus größere Fläche mit einer weitaus geringeren Wolfsdichte  als Deutschland hat, ist man schon zwei Schritte weiter. Wölfe, die keine Scheu vor Menschen und Siedlungen haben - wo mag das wohl herkommen?! - werden zu Problemwölfen erklärt und freigegeben.
Der Glorifizierung und Dogmatisierung wurde schnell ein Einhalt geboten.

Wir sind gefordert, sachlich den fast schon militanten Sympathisanten entgegen zu treten. Wolf ja, Wolfskuscheln nein!

Ein Negativbeispiel ist Berlin mit seinem Wildschweinproblem. Auch dort waren es "Wildschweinfreunde", die sich daran ergötzen,  dass die Wildschweine sich ihnen an zunächst einigen Futterplätzen näherten und immer weiter die Scheu verloren, um dann ungehemmt in die Siedlungen einzudringen. Nun wird man die Geister nicht mehr los. Die nicht betroffenen  "Freunde" zeigen kein Verständnis für die Leidtragenden.

Leider bekommen die Fehlgeleiteten mit ihrem abstrusen Gedankengut durch die überregionalen Medien ein Forum,  das ihnen in ihren Kreisen einen Glorienschein vermittelt, in dem sich auch andere sonnen wollen. Der Alltag bekommt für sie unter Ausblendung der Realität eine "sinnvolle" Alternative. Das falsche Verhalten bekommt Idolcharakter.

Da wird ein Obdachloser auf einem Friedhof enthauptet ... Es wird -wenn überhaupt- zur Kenntnis genommen. Ein sog. Kampfhund tötet seine Besitzer ... und ca. 140.000  finden sich, die das Leben dieses Hundes retten wollen. Auch wenn die Besitzer nicht in der Lage waren, diesen Hund arttypisch zu halten und zu führen, es finden sich wenige  Worte des Bedauerns für die beiden Opfer, sondern es wird offen die Genugtuung ausgesprochen, dass der Hund(!) richtig gehandelt hat.

 

Bedauerlicher Weise finden solche fehlgeleiteten "Tierschützer" auch Zuspruch und offenen Beifall, wenn sie jagdliche Einrichtungen sabotieren und damit nicht nur die Gesundheit und das Leben von Jagdausübungsberechtigten gefährden, sondern auch billigend in Kauf nehmen, dass unbedarfte Wanderer oder Familien mit Kindern, die diese Einrichtungen bei der Rast nutzen wollen, zu Schaden kommen. Tierleben geht diesen vor Menschenleben.
 

Der fast schon libidinöse Charakter der eingebildeten Beziehung zu Tieren ist die große Gefahr.

Die wiederkäuenden Schalenwildarten werden dabei zum Verlierer. Sie werden zu den Ratten in der Kanalisation Wald, die man bekämpfen muss und darf. Sachlich diesem Verhalten zu begegnen ist sehr schwer.
Trotzdem gehen wir es zur Erhaltung der Artenvielfalt an.

Lasst uns die Südtiroler unterstützen!

 

Reinhold Messner unterstützt Wolfs- Petition in Südtirol

 

 

Unser Mitglied Edwin Burtscher aus Oberstaufen schreibt dazu:

 

Wölfe abschießen lassen ist keine fürsorgliche Großtat für Bauern und Bevölkerung, es ist die logische Konsequenz verfehlter nachhaltiger Naturpolitik.

Jagdbehörden, Bauernverband und Bund Naturschutz haben sich wegen Verwirtschaftung der Natur dem bayerischen Staatsforst angeschlossen um, rechtlich trickreich bis gesetzwidrig, die Bergnatur von Wild zu säubern und dessen Lebensräume mit Forststraßen für Containertransporte zunichte zu machen. Reh, Gams und Hirsch sind weitgehend an Lockfütterungen oder bei Massenabschüssen getötet.

Wenn unser heimisches Bergwild, die Beutetiere des Wolfes, keinen Platz mehr hat, erübrigt sich jede Diskussion um den Wolf in unseren Regionen.

Die christdemokratischen Politiker, mit Herrn Ministerpräsident Söder und Herrn Landrat Klotz, haben die Natur als Selbstbedienungsladen der hoch bezuschussten Planwirtschaft des autonomen Forststaates überlassen. Würde es nach Recht und Gesetz den waldverträglichen Wildstand noch geben, hätte der Wolf keine Kälber gerissen, - vorausgesetzt, dass diese nicht ohne Hofkontakt alleine irgendwo grasen.

Freie Presse vom 07.04.2018

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